Newsletter No. 23
Liebe Freundinnen und Freunde des Kulturforums,

der Parteivorstand der SPD hat das kulturpolitische Programm verabschiedet und es steht zum Download bereit. In unserer Veranstaltungsreihe „Jour Fixe – Kultur schafft Demokratie“ haben wir mit dem Soziologen Hartmut Rosa über ein neues Wir diskutiert. Das Kulturforum Sachsen e.V. hat gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Video mit Stimmen zur Corona-Krise produziert. Und last but not least haben wir einen Veranstaltungs- und einen Buchtipp.

Viel Freude beim Lesen!
 
Kultur stärken!
Die Corona-Krise bewältigen und neue Impulse geben
Unter dieser Überschrift hat der SPD-Parteivorstand das unter Vorsitz von Carsten Brosda vom Kulturforum der Sozialdemokratie erarbeitete, kulturpolitische Programm verabschiedet. Die SPD zeigt damit, dass Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik auch mit Blick auf die Bundestagswahl für sie alles andere als ein nachrangiges Politikfeld ist.
Was im grundsätzlichen 40-seitigen SPD-Zukunftsprogramm notwendigerweise nur in knapper Form vorkommen kann oder keinen Platz fand, findet sich hier ausführlicher beschrieben. Das kulturpolitische Programm ist eine gute Grundlage auch für Veranstaltungen und Debatten im kommenden Bundestagswahlkampf.
 
"Jour Fixe - Kultur schafft Demokratie!" mit Professor Hartmut Rosa 
Der Soziologe und Politikwissenschafter Hartmut Rosa war am 23. März zu Gast in unserer Reihe „Jour Fixe - Kultur schafft Demokratie!“ von Grundwertekommission der SPD und Kulturforum der Sozialdemokratie. Er lehrt an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena allgemeine und theoretische Soziologie.
 
Mit ihm diskutierten Carsten Brosda, Gesine Schwan und Jörg Bong den derzeitigen „Strukturwandel der Öffentlichkeit“. Rosa entfaltete seinen Begriff der „Resonanz“, des offenen Zuhörens und wirklichen Antwortens. Wie können wir das gesellschaftliche Gespräch auch mit jenen führen, die sich nicht an demokratische Regen halten. Wie schaffen wir trotz aller lebensweltlichen Fragmentierung wieder eine gemeinsame Sphäre? Ist ein neues WIR möglich, etwa indem wir andere Personen eher als Citoyen denn als Bourgeois denken? Was folgt daraus für das kulturelle Gespräch, wenn Menschen sich durch eher durch Resonanzfähigkeit als durch Argumente überzeugen lassen?
 
Wer die Debatte verpasst hat, kann sie hier sehen:
 
Hier geht es zum youtube-Link
 
Der nächste "Jour Fixe - Kultur schafft Demokratie!" findet am 29. April 2021 um 18 Uhr mit dem Schauspieler Ulrich Matthes statt. 
 
Ein Jahr Corona - Zwischenrufe für die Kultur von Carsten Brosda in der Presse
Carsten Brosda über Konzepte für Theater und Konzerthäuser auf NDR 90,3

Publikum rein! Vorhang auf! Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda, Präsident des deutschen Bühnenvereins, plädiert  auf BR 24   für weitere Öffnungen.

NDR Kultur kontrovers nach einem Jahr Zwischenbilanz: Kultur trotz Corona - was war, was wird? Darüber diskutieren der Hamburger Kultursenator und Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Carsten Brosda, Corinna Hesse, Hörbuch-Verlegerin und Vorsitzende des Berufsverbands Kreative MV und Sina-Mareike Schulte von der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Niedersachsen.
 
 "Mensch. Corona - Wie wir erleben, erleiden und lernen"
ein
Video  
Das Kulturforum der Sozialdemokratie Sachsen e.V. hat gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Video produziert: Was bedeutet die Corona-Krise für unsere Gesellschaft und unser Verständnis vom Zusammenleben? Auf diese Frage antworten Wolfgang Thierse, Ingo Schulze, Karamba Diaby, Anna Kaleri, Jutta Michael, Christian Steyer und Hans-Eckardt Wenzel. Ein ruhiger und zum Nachdenken anregender Beitrag in der aufgeheizten Diskussion.
 
Zum Mensch Corona Video des Kulturforum Sachsen
 
Veranstaltungen:

Für Kurzentschlossene eine Einladung für morgen Abend

Das Kulturforum Starnberg lädt ein:
Vortrag und Diskussion: "Corona und Arbeitswelt. Wer zahlt die Kosten?"

Auf die gesundheitlichen Gefahren der COVID-19-Pandemie reagiert die Politik in Deutschland bisher fast ausschließlich mit Einschränkungen im privaten Bereich. Stefan Dietl wirft einen kritischen Blick auf die bisherigen Maßnahmen und geht der Frage nach, warum aus staatlicher Perspektive auch während einer Pandemie die Produktion ungehindert weiterlaufen muss. Er wirft einen Blick auf Gewinner und Verlierer der Krise, untersucht die sozialen Verwerfungen, die sie deutlich macht und stellt Gegenstrategien zur Diskussion.
Stefan Dietl ist als Journalist u.a. Mitarbeiter der Zeitung „Jungle World“. Von ihm stammen die Bücher „Die AfD und die soziale Frage“ und „Prekäre Arbeitswelten – von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum“.
                                      Dienstag, 30. März 2021, 19:00 bis 20.30 Uhr                                         
 
Zoom-Meeting beitreten
 
 (Meeting-ID: 829 3656 7926, Kenncode: 980983)
 
Buchhinweis

Gesine Schwan: "Politik trotz Globalisierung" 
Die Zukunft der Politik: Kommunen bändigen den Kapitalismus. Politikverdrossenheit gehört schon fast zum guten Ton: Für viele steht Politik für Unredlichkeit, Undurchsichtigkeit und Mangel an Sachkenntnis. Dieser Zustand ist mehr als beunruhigend, schließlich ist Politik notwendig, um das Zusammenleben in der Gesellschaft friedlich zu ermöglichen.
Die SPD-Politikerin und Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan hat analysiert, welche Lösungen demokratische Politik angesichts der Herausforderungen durch die Globalisierung bieten kann.
 
Verlag: Wbg Theiss 25 Euro.
 
 


Birgit Güll und Dr. Klaus-Jürgen Scherer

Geschäftsführung – Kulturforum der Sozialdemokratie
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